Archiv der Kategorie: Uncategorized

Jahresrückblick 2014

Bereits zum dritten Mal durften wir in diesem Sommer die Woche der Freiheit (WdF) durchführen. Ab dem dritten Mal, so heißt es, sei etwas Tradition. Und so freuen wir uns, dass es offenbar eine Tradition der Woche der Freiheit ist, engagierte, begabte, kluge und sympathische Teilnehmer zu haben!

Gerne möchten wir auch dieses Jahr unserem Stolz auf die Alumni der Woche der Freiheit Ausdruck verleihen, indem wir einen kleinen Einblick in deren mannigfache Aktivitäten geben. Neben dem Bildungseffekt gehört es auch zu den wesentlichen Zielen unseres Projekts, unsere Teilnehmer zu vernetzen und zu Engagement zu ermutigen. Dass das hervorragend gelingt, liegt natürlich an den Alumni selbst, deren Einsatzfreude uns in unserem eigenen Engagement nachhaltig bestärkt. Weiterlesen

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Johannes Fischer: Freihandel fördert Kultur

Das typische Argument für den Freihandel dreht sich um die wirtschaftlichen Aspekte – Arbeitsplätze, Wachstum und so weiter. Freier Handel bringt aber noch viel mehr als nur wirtschaftliche Vorteile mit sich, denn auch die kulturelle Vielfalt profitiert enorm vom Freihandel.
Das zeigt schon die Geschichte, denn alle großen Kulturvölker hatten eine Eigenschaft gemeinsam: Sie waren gleichzeitig auch große Händler. Die griechischen oder die italienischen Stadtstaaten beispielsweise kamen über den Handel mit anderen Gesellschaften in Kontakt und tauschten Traditionen und Kultur miteinander aus. Migranten bringen ihre eigene Kultur gleich mit, vermischen sie mit einheimischem und lassen Neues entstehen. Amerikanischer Jazz, eine Mixtur aus europäischen Instrumenten und afrikanischen Melodien ist das beste Beispiel dafür.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Johannes Fischer: Langes Wort, viel Kritik – Was steckt hinter dem geplanten Investitionsschutzabkommen im TTIP

Mit Investitionsschutzabkommen sollen grundsätzlich Investitionen von Staatsbürgern in fremden Staaten vor Enteignungen oder Diskriminierung geschützt werden. Bevor 1959 das erste Abkommen unterzeichnet wurde, konnten sich Ausländer oder Unternehmen nur an die Gerichte des entsprechenden Staates wenden oder ihr Heimatland bitten, über diplomatischen Kanäle ihre Interessen zu vertreten. Beide Wege waren notorisch unzuverlässig und unberechenbar. Mitunter setzten Staaten sogar ihre Armeen in Bewegung, um die Interessen ihrer Bürger zu schützen.

Investitionsschutzabkommen waren also dafür gedacht, Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten schneller und zivilisierter beizulegen. Wenn zwei Staaten ein Investitionsschutzabkommen abgeschlossen haben, können Investoren aus den Vertragsstaaten den jeweils anderen Staat vor einem internationalen Schiedsgericht verklagen, wenn sie ihre Rechte verletzt sehen. Damit können sie den Gang vor die nationalen Gerichte vermeiden. Mittlerweile gibt es ein weltweites Geflecht von über  2000 dieser Investitionsschutzabkommen.

Weiterlesen auf dem INSM Blog …

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Friederike Erk: Freiheit für alle

Am letzten Abend der Woche der Freiheit 2014 überraschte uns alle unsere Teilnehmerin Friederike Erk mit einem wunderbaren Gedicht, das sie mit einer großen Portion Charme und Elan zu den Klängen des Liedes „I will survive“ vortrug. Es war ein einzigartiges Erlebnis – die Freiheit braucht dringend mehr Künstler!

Trotz ein paar Schwierigkeiten mit der Deutschen Bahn
Kam ich letzendlich irgendwie im tiefen Osten an.
Im Seehof Netzen traf ich ein,
War schon bald nicht mehr allein
Und dann fing’s an
Mit Herrn Professor Habermann. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Christoph Heuermann: Deutschlands Bildungsblase – unkonventionelle Bildungswege auf dem Vormarsch

Studierte Taxifahrer gab es schon immer. Bald könnte ihre Zahl jedoch noch deutlich ansteigen. Denn überfüllte Hörsääle und Wohnungsnot sind erst der Anfang einer Blasenentwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn die technologische Entwicklung samt ihren Chancen für Bildung scheint an der Politik völlig vorbeizugehen, die einen höheren Anteil öffentlicher Bildung als notwendig erachtet.

Schöpferische Zerstörung, ein vom Wirtschaftswissenschaftler Joseph Schumpeter geprägter Begriff, wird die Folge sein. Diese bedeutet, dass private Anbieter den Marktanteil der staatlichen Anbieter immer weiter abtrotzen werden, sodass öffentliche Bildung immer weniger nachgefragt werden wird.

Auch 2013 haben mehr als eine halbe Million Erstsemester ihr Studium aufgenommen. Insgesamt gab es damit etwa 2,5 Millionen Studierende in Deutschland, etwa fünfhundert Tausende mehr als noch vor 5 Jahren.

Weiterlesen auf Huffington Post …

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Johannes Fischer: Unkalkulierbares Risiko: Wie politische Unsicherheit schadet

Wer Geld ausgibt, möchte sich seiner Sache möglichst sicher sein. Schließlich versucht auch jeder Verbraucher sich für die Zukunft abzusichern, sei es beim Immobilienkauf oder der Altersvorsorge.

Kalkulierbares Risiko allein würde Unternehmern aber noch keine schlaflosen Nächte bereiten, da höheres Risiko meist mit höheren Erträgen zusammenhängt. Kommt aber in wirtschaftlich schlechten Zeiten auch noch eine unberechenbare Politik hinzu, wird es  schwerer das zukünftige Geschäftsumfeld einzuschätzen.Das wirtschaftliche Umfeld entspricht dann immer mehr der von Frank Knight propagierten radikalen Unsicherheit.

Weiterlesen auf dem INSM Blog …

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Lucas Schwalbach: Von Mieten, Löhnen und Ölflecken … oder warum gut gemeint nicht immer gut gemacht ist!

Vor wenigen Wochen verabschiedete die hessische Landesregierung die Umsetzung der Mietpreisbremse in 20 hessischen Städten und auch ist es noch nicht lange her, da jubelte die neue Bundesregierung über die Einführung des gesetzlich verbindlichen Mindestlohnes von 8,50€! Dies möchte ich zum Anlass nehmen, über ein Phänomen, insbesondere im Bereich der Sozialpolitik, zu schreiben, „die gutgemeinte Politik“. In Frankfurt finden Studenten keine bezahlbare Wohnung und die Friseurin in Kassel kann von ihrer Arbeit Lohn nicht die Familie ernähren. Dieser Zustand ist natürlich nicht wünschenswert und Politiker nehmen sich des Problems an. Leider werden jedoch stets die offensichtlichen Methoden gewählt, um Abhilfe zu schaffen. Sind Mieten für den Studenten zu hoch, werden die Mietpreise eingefroren. Kann der Arbeitnehmer nicht von seinem Lohn leben, wird der Lohn angehoben. Doch lassen sich so einfach die Probleme lösen?

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ökonomie, Politik, Uncategorized