Jahresrückblick 2014

Bereits zum dritten Mal durften wir in diesem Sommer die Woche der Freiheit (WdF) durchführen. Ab dem dritten Mal, so heißt es, sei etwas Tradition. Und so freuen wir uns, dass es offenbar eine Tradition der Woche der Freiheit ist, engagierte, begabte, kluge und sympathische Teilnehmer zu haben!

Gerne möchten wir auch dieses Jahr unserem Stolz auf die Alumni der Woche der Freiheit Ausdruck verleihen, indem wir einen kleinen Einblick in deren mannigfache Aktivitäten geben. Neben dem Bildungseffekt gehört es auch zu den wesentlichen Zielen unseres Projekts, unsere Teilnehmer zu vernetzen und zu Engagement zu ermutigen. Dass das hervorragend gelingt, liegt natürlich an den Alumni selbst, deren Einsatzfreude uns in unserem eigenen Engagement nachhaltig bestärkt.

Politisch aktiv: innerhalb und außerhalb von Parteien

Wem die Freiheit am Herzen liegt, der engagiert sich oft auch politisch. Das wird sehr deutlich an dem starken Einsatz unserer Alumni. Die große Mehrheit von ihnen ist in Jugendorganisationen von Parteien engagiert. Und von dieser großen Mehrheit haben sich auch viele in engere Verantwortung nehmen lassen: Ein Alumnus ist Mitglied in einem Landesvorstand der Jungen Union, einer ist Kreisvorsitzender, acht stellvertretende Kreisvorsitzende, zwei Ortsvorsitzende, einer stellvertretender Ortsvorsitzender bei der CSU und drei sind Mitglieder in einem Landesvorstand der Schüler Union. Auch bei den Jungen Liberalen sind viele unserer Absolventen engagiert: dazu gehören drei stellvertretende Landesvorsitzende mit dem Aufgabenbereich Programmatik, zwei weitere stellvertretende Landesvorsitzende, ein stellvertretender Bezirksvorsitzender, sieben Kreisvorsitzende, neun stellvertretende Kreisvorsitzende und eine FDP-Ortsvorsitzende. Außerdem ist eine Teilnehmerin der WdF stellvertretende Kreisvorsitzende bei der Grünen Jugend.

Politische Aktivitäten muss man nicht notwendigerweise innerhalb von Parteien entfalten. Auch in anderen Organisationen hat man die Möglichkeit, sich mit politischen Themen zu beschäftigen und politisch Einfluss zu nehmen. Traditionell stark ist der Einsatz der WdF-Alumni für die Organisation „Students for Liberty“. Sechs Alumni waren in diesem Jahr als sogenannte „Local Coordinators“ der „Students for Liberty“ aktiv und leisten wichtige Vor-Ort-Arbeit. Studentengruppierungen im „Students for Liberty“-Netzwerk werden von Teilnehmern der WdF geleitet in Karlsruhe, Konstanz, Maastricht, Mainz und Potsdam. Da die WdF von der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft organisiert und finanziert wird, liegt es nahe, dass sich viele Ehemalige auch in den Hayek-Clubs der Gesellschaft engagieren. Die Hayek-Clubs in Bonn, Braunschweig, Karlsruhe, Konstanz und Mainz werden durch WdF-Almuni geleitet und betreut.

Talente entdeckt

Obwohl viele unserer Absolventen noch am Beginn ihres Studiums stehen, lässt sich schon sehr deutlich das Potential erkennen, das in ihnen steckt. Hervorzuheben ist hier etwa, dass in diesem Sommer gleich zwei Alumni mehrmonatige Praktika bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung absolviert haben; einer der beiden ist darüber hinaus auch als freier Mitarbeiter für die Deutsche Presse-Agentur tätig. Ganz bemerkenswert ist auch der Einsatz eines Alumnus, dessen Initiative und dauerhafter, sorgfältiger Arbeit es zu verdanken ist, dass innerhalb kürzester Zeit ein gedrucktes Magazin der „Students for Liberty“ in deutscher Sprache entstanden ist. In Zukunft können so viele der Ideen, die wir versuchen, bei der WdF zu vermitteln, über das Magazin „Peace Love Liberty“ auch weitere Kreise erreichen. Viele unserer Alumni sind auch als Blogger unterwegs: Zwei sind regelmäßige Autoren beim Blog der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, einer bei der Huffington Post und mehrere schreiben für den Blog von Open Europe Berlin. Viele der Beiträge finden sich auf dem WdF-Blog.

Die hohe Talentdichte bei unseren Alumni zeigt sich auch daran, dass viele von ihnen Stipendien von Begabtenförderwerken erhalten: So werden vierzehn von ihnen durch die Friedrich-Naumann-Stiftung gefördert, zwei durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, zwei durch die Hanns-Seidel-Stiftung, eine durch die Studienstiftung und einer durch das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses.

Viele unserer Teilnehmer sind jetzt schon in spannenden Bereichen tätig – sei es als Praktikanten oder sei es in Form eines Studentenjobs: So arbeitet einer im Büro eines CDU-Bundestagsabgeordneten, während ein weiterer für zwei CDU-Landtagsabgeordnete tätig ist. Zwei unserer Alumni sind auch als Studentische Hilfskräfte an der Universität angestellt. Als Praktikanten haben zwei bei Open Europe Berlin gearbeitet, einer bei mehreren Banken, eine bei einer CDU-Landtagsfraktion und eine beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Einsatz auf allen Gebieten

Natürlich bringen sich Teilnehmer der WdF auch im akademischen Bereich vielfach ein. Besonders hervorzuheben ist hier das Engagement eines Alumnus, der binnen kürzester Zeit eine gut besuchte Vorlesungsreihe an der Universität Potsdam zum Thema „Plurale Ökonomik“ organisiert hat. Ein Absolvent ist Studentensprecher seiner Hochschule und fünf weitere sind in Studentenparlamenten, Fakultätsräten und Fachschaften aktiv. Mehrere weilten für ein Auslandssemester oder „gap year“ in anderen Ländern: unter anderem in Dublin, London, Paris, Singapur, Toulouse, Växjö (Schweden), Großbritannien, Kanada und den USA.

Engagiert sind die Absolventen der WdF darüber hinaus auch in verschiedenen anderen Gebieten: Zum Beispiel bei der Hilfsorganisation „GoHelp“; bei der Organisation „Balu und Du“, die der Sprachförderung von Migrantenkindern dient; bei der Jugendorganisation „Leos“; bei den „Jungen Gründern“ und bei mehreren anderen karitativen Organisationen.

Wiedersehen!

Wie auch in den vergangenen beiden Jahren haben sich auch 2014 bei vielen Gelegenheiten WdF-Alumni wiedergesehen und kennengelernt. Diese Form der Vernetzung liegt uns besonders am Herzen, weil sie dauerhafte Verbindungen schaffen kann. Beim Alumni-Treffen im Rahmen der Hayek-Tage in Freiburg waren 13 von ihnen anwesend, bei der europaweiten „Students for Liberty Conference“ in Berlin neun (einer ist sogar zu der Internationalen Konferenz nach Washington gereist). 11 Alumni waren bei der „Students for Liberty“-Regionalkonferenz in Köln, drei bei der in München. An den drei diesjährigen Juniorenkreisen Politik der Hayek-Gesellschaft nahmen insgesamt 11 von ihnen teil, am Juniorenkreis Wissenschaft drei. Außerdem besuchten drei unserer Alumni in Cambridge die „Freedom Week“, die in vielerlei Hinsicht Vorbild und Inspiration der WdF war.

Ein Wiedersehen wird es für die Organisatoren der Woche der Freiheit in diesem Sommer wieder geben, wenn wir uns einfinden, um vom 2. bis 8. August 2015 die vierte Woche der Freiheit zu veranstalten! Da es ja jetzt eine Tradition ist, engagierte, begabte, kluge und sympathische Teilnehmer zu haben, kann auch diese vierte Woche der Freiheit nur wieder ein großartiger Erfolg sein! Man kann sich schon jetzt bewerben

Frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr wünschen Ihnen und Euch allen,

Das WdF-Team mit den WdF-Alumni

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